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10. Dezember 2006
derStandard
Wien
Kultur
GOTTFRIED HELNWEIN: DIE IKONEN DES AUFREGERS
Seh-Hilfen: Buchkunstwerke und Bildbände
"Meine Kunst", sagt Gottfried Helnwein, "beinhaltet all die Dinge, die mich entsetzen und aufregen." Und das dürfte eine ganze Menge sein, denn nach wie vor provoziert der 58-jährige, nunmehr in Los Angeles und Irland lebende "Schockkünstler". Auch mit den Grenzen der Political Correctness spielt der gebürtige Wiener immer noch.
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Verletzte, verunstaltete und geschundene Menschen, oft Kinder, sowie Motive aus der Populärkultur (Donald!) sind seine Hauptsujets geblieben, auch wenn er sich neben der Malerei mittlerweile der Video- und Fotokunst widmet.
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Seh-Hilfen: Buchkunstwerke und Bildbände
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FACE IT - GOTTFRIED HELNWEIN, Christian Brandstätter Verlag, Wien, 2006
Gottfried Helnwein - One man show im Lentos Museum of Contemporary Art in Linz. Erste museale Werkschau des österreichischen Künstlers, der seit Mitte der 1980er Jahre zunächst in Deutschland gelebt hat und heute in Los Angeles und Irland ansässig ist. Die Ausstellung im grossen Saal des Museums zeigt Werke aus allen Schaffensperioden seit den frühen 1970er Jahren. Dabei steht das Thema des menschlichen Gesichts im Mittelpunkt, mit dem Helnwein sich in mehr als drei Jahrzehnten künstlerischer Arbeit auseinander gesetzt hat.
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